Schreibtisch mieten, Büro teilen

7 Gründe, warum ein Büro teilen die Lösung für dich sein kann

Ein eigenes Büro in einer Großstadt wie Hamburg zu mieten ist in vielerlei Hinsicht eine Herausforderung. Die Mietpreise bewegen sich für Einzelunternehmer, kleine Unternehmen oder gar Start-Ups jenseits des Budgets und das Angebot an kleinen Büros mit einer funktionierenden Infrastruktur ist übersichtlich. Wie also deinem Unternehmen ein eigenes Zuhause geben?

Sehr beliebt ist die Möglichkeit, sich mit anderen ein Büro zu teilen. Das liefert einen festen Arbeitsort und bietet noch viele andere Vorteile:

1) Kosten
Egal ob dein Unternehmen noch in der Gründung ist oder du schon seit Jahren im Homeoffice Umsatz generierst: die Kostenseite in der Bilanz sollte immer möglichst klein gehalten werden. Wer ein eigenes Büro mietet, übernimmt Verantwortung für einen großen finanziellen Posten. Neben der Kaltmiete kommen Unterhaltskosten und die Möblierung/ Ausstattung auf einen zu. Gerade am Anfang des Unternehmertums oder wenn man ohnehin allein unterwegs ist, sind das hohe Investitionen. Ein geteiltes Büro ist auf jeden Fall die weniger riskante Lösung. Die Kosten sind übersichtlich und bewegen normalerweise unter dem Niveau der Coworking-Modelle. Langfristig also eine flexible, kostengünstige Lösung.

2) Flexibilität
Neben den hohen Kosten sind vor allem die Verträge für Gewerbeflächen ziemlich abschreckend. Lange Laufzeiten, strenge Auflagen, Kostenbeteiligungen bei Übernahme / Abnahme… damit sich das alles rechnet, muss man schon eine ganze Weile das Büro belegen. Hohe Flexibilität besteht dagegen, wenn man sich in eine bestehende Bürogemeinschaft einmietet. Dauermieter sind in der Regel bevorzugte Mieter, das bietet Planungssicherheit für beide Seiten. Dennoch bleiben die Verträge flexibel. Schließlich will man sich zügig trennen können, wenn es doch nicht so gut läuft mit dem gemeinsamen Arbeiten.

3) Professionalität
Man muss nicht gleich eine eigene Bürofläche mieten, um die Professionalität des eigenen Unternehmens zu unterstreichen. Eine Verbesserung des Außenauftritts erreicht man mit einer „guten“ Büroadresse und einem repräsentativen Arbeitsplatz auch innerhalb eines Shared Office. .Gibt es in der künftigen Bürogemeinschaft einen Meetingraum? Wunderbar! Dann kann man sogar Geschäftspartner oder Investoren im eigenen Haus empfangen! Die Arbeitsatmosphäre eines Büros überträgt sich nicht zuletzt ebenfalls auf das eigene Auftreten.

4) Infrastruktur
Hier der Meetingraum, dort die Büroausstattung mit Möbel, dazu gibt es WLAN und Kaffeemaschine – mietest du dich in eine Bürogemeinschaft ein, bekommst du die Infrastruktur eines bestehenden Büros gleich mitgeliefert. Stehst du noch am Anfang deiner Unternehmung, kannst du deine knappe Zeit deinen Zielen widmen und musst dich nicht mit der Ausstattung eines Arbeitsplatzes beschäftigen. Und für alle, die schon länger dabei sind: ist einfach viel bequemer, oder?

5) Synergien
In einer Bürogemeinschaft herrscht ein hohes Maß an Privatsphäre und Verbindlichkeit. Nicht selten teilen sich Einzelunternehmer einer Branche ein Büro. In einem vertrauten Umfeld entstehen Synergien und bestehende Netzwerke werden vertieft. Beim fachbezogenen Austausch kann es zu neuen Projekten kommen und dazwischen gibt es auch mal einen Tipp zum Thema Steuer.

6) Motivation
Mit einem Tag im Homeoffice kann man ein Thema richtig gut voranbringen. Arbeitet man ständig zu Hause zwischen klingelndem Postboten und den Verlockungen des Kühlschranks, kann die Effizienz aber ziemlich auf der Strecke bleiben. Größte Falle: die Ablenkung. Ein aufgeräumtes, möglichst cleanes Büro steigert die Aufmerksamkeit auf unsere eigentliche Beschäftigung. Ärgert einen der eigene Schweinehund und die Motivation hängt durch, dann ist ein Bürokollege, der zwei Meter weiter in seine Tastatur haut, derjenige, der einen wieder produktiv werden lässt. Ja ja, sind wir ehrlich: es gibt einfach diese Tage, an denen es hilft, sich bürotauglich anzuziehen…

7) Persönlicher Austausch
Raus aus dem eigenen Arbeitstrott und rein in gemeinsame Strukturen fördert die Kommunikation mit anderen. Der fachliche Informationsaustausch und das Netzwerk sind ein Teil davon. Darüber hinaus wirken soziale Kontakte, der persönliche Austausch und ein direktes Miteinander korrektiv auf unser Verhalten – ein nicht zu unterschätzender Faktor im Umgang mit Geschäftspartnern!